Die Geschichte des Blockhausbaus reicht sehr weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Bei den ersten Holzbauten der frühzeitlichen Menschen handelte es sich um sogenannte Pfahlbauten, welche zum Schutz des Bodens auf Pfählen einige Meter über dem Untergrund errichtet wurden. Teilweise finden sich derartige Pfahlbauten auch heute noch in den verschiedensten Ländern Asiens, wie beispielsweise Vietnam und Thailand. Aus diesen Pfahlbauten entwickelten sich in nur kurzer Zeit die ersten Blockbauten, wobei für deren Errichtung in der Regel unbearbeitete Baumstämme übereinandergelegt und fixiert wurden. Die dabei entstandenen Zwischenräume wurden zumeist mit Lehm abisoliert, um in den kalten Jahreszeiten ein Abkühlen der Wohnräume zu verhindern. Über die Jahre entwickelte sich aus den frühzeitlichen Blockhütten, welche zumeist nur einen Raum besaßen, größere Blockhäuser, denen in der Regel auch die Ställe für das Vieh angebaut waren.

Blockbauweise: Schon bei den alten Römern beliebt

Auch die Römer errichteten später ihre militärischen Anlagen, Brunnen und Befestigungen sehr gerne mithilfe der Blockbauweise, da diese Bauwerke aufgrund der verwendeten, massiven Baumstämme eine sehr hohe Stabilität aufwiesen. Zur Zeit der Erstbesiedelung des nordamerikanischen Kontinents war der Blockhausbau ebenfalls sehr weit verbreitet. Die ersten Siedler konnten zumeist direkt Vorort über den Baustoff Holz verfügen. Das Holz wurde direkt vor der Haustüre geschlagen und konnte ohne größeren Transportaufwand direkt für den Hausbau verwendet werden.

Entwicklung über Jahrhunderte hinweg bis zum modernen Wohnblockhaus

Über die Jahrhunderte wurde die Blockbauweise ständig weiterentwickelt und in der heutigen Zeit weist diese Bauweise für Holzhäuser einen ungemein hohen Baustandard auf. Vor allem die schon erwähnte Stabilität der Blockhäuser spricht für diese Art des Holzhausbaus. In Verbindung mit den fortschrittlichen Dämmtechniken wird den modernen Blockhäusern heutzutage ein enorm hoher ökologischer Standard zugeschrieben.