Die Grundrissplanung für den Bau eines Blockhauses gestaltet sich in den meisten Fällen ähnlich wie beim Bau eines geläufigen Wohnhauses. Auf einem Grundrissplan werden generell bei jedem Hausbau sämtliche Einzelheiten des Hauses, wie die Grundform des Hauses, die räumlichen Aufteilungen, die Zwischenwände und die Anbauten festgehalten.

Typenhaus oder Individualblockhaus

Je nachdem was für eine Art Blockhaus der Bauherr wünscht, gestaltet sich die Grundrissplanung des Blockhauses unterschiedlich. Beispielsweise kann sich der Bauherr für ein sogenanntes Typenhaus entscheiden, bei welchem alle räumlichen Gegebenheiten und die Grundform des Blockhauses bereits festgelegt sind. Wünscht der Bauherr jedoch kein „Haus von der Stange“, sondern ein Individualblockhaus, kann sich die Grundrissplanung mitunter schwieriger gestalten. In jedem Falle sollte für die Planung ein erfahrener Architekt zurate gezogen werden. In den Planungsgesprächen mit dem Architekten müssen alle Wünsche des Bauherrn gemeinsam erörtert und die Durchführung des Blockhausbaus peinlichst genau geplant werden. Beispielsweise muss der Architekt schon vor der Grundrissplanung wissen, ob der Bauherr eine Unterkellerung seines Blockhauses wünscht oder nicht. Falls er eine wünscht, muss auch der Aushub der Kellerräume mit eingeplant werden. Auch eventuelle Anbauten, wie beispielsweise Wintergärten, Geräteschuppen oder Garagen müssen im Grundrissplan vermerkt werden.

Blockhaus als Passivhaus

Falls der Bauherr für sein Blockhaus alternative Energiegewinnungsmethoden wünscht, um dem Passivhaus-Standard gerecht zu werden und die damit verbundenen staatlichen Förderungen beziehen zu können, müssen auch diese Wünsche schon bei der Grundrissplanung mit einbezogen werden. Beispielsweise muss die Installation eines Erdwärmegewinnungssystems und die damit verbundene Tiefbohrung schon im Vorfeld abgeklärt und dem Grundrissplan des Blockhauses hinzugefügt werden.