In den meisten Fällen werden für den Bau von Blockhäusern verschiedene Nadelhölzer verwendet, da diese von Natur aus eine sehr hohe Faserdichte aufweisen. Aufgrund dieser enorm hohen Faserdichte besitzen die verwendeten Nadelhölzer einen ungemein hohen Dämmungsgrad, welcher zusammen mit den verwendeten Dämmmaterialien einen sehr guten Schutz vor Lärm und einem möglichen Wärmeverlust in den kalten Jahreszeiten garantiert. Zudem sind die verwendeten Nadelhölzer sehr witterungsbeständig, was vor allem für die Außenwände des Blockhauses sehr wichtig ist.

Einheimischen Fichte, Tanne, Lärche oder Douglasie für Blockhäuser

Für den Bau von Blockhäusern wird sehr gerne das Holz der einheimischen Fichte und der Tanne verwendet. Auch Lärchenholz und das Holz der Douglasie eignen sich für den Blockhausbau sehr gut. Manche Herstellerfirmen der Fertigbausätze verwenden auch Importhölzer, wie beispielsweise das Holz der Polarkiefer. Die Polarkiefer weist aufgrund ihrer Herkunft eine ungemein hohe Faserdichte auf, da die Sommer in den nördlichen Breitengraden nur sehr kurz sind und die Polarkiefer aus diesem Grund nur sehr langsam wächst.

In Nordamerika wird für den Bau von Blockhäusern sehr gerne das Holz der dort einheimischen Riesen-Thuja verwendet. Diese Holzart besitzt neben der benötigten hohen Faserdichte auch eine sehr gute Resistenz gegen Holzschädlinge, wie Insekten und Pilze und weist aus diesem Grund eine hohe Langlebigkeit auf. Zudem verbreitet das Holz der Riesen-Thuja einen sehr angenehmen Duft in den Räumen des Blockhauses.

Natürliche Regulierung der Luftfeutigkeit mit dem richtigen Holz

Der Baustoff Holz besitzt generell eine selbstregulierende Eigenschaft in Bezug auf die Luftfeuchtigkeit, wobei das Holz überschüssige Luftfeuchtigkeit an feuchten Tagen aufnimmt, diese speichert und an trockenen Tagen wieder an die Raumluft abgibt. Dieser Umstand wirkt sich sehr positiv auf das Wohnklima aus und sollte aus diesem Grund ebenfalls zu den positiven Eigenschaften des Baustoffes Holz gezählt werden.