Der Holzschutz ist bei jedem Blockhaus eine äußerst wichtige Angelegenheit. Vor allem das Holz der Außenwände ist dem ständigen Wechsel der Witterungsverhältnisse ausgeliefert und wird es nicht ausreichend geschützt, kann es zu erheblichen Beeinträchtigungen in Bezug auf die Langlebigkeit eines Blockhauses kommen. Zwar werden für den Blockhausbau mitunter Hölzer verwendet, die eine sehr gute Resistenz gegen die Witterungseinflüsse aufweisen, jedoch ist dieser natürliche Schutz nur bis zu einem gewissen Grad wirksam und reicht alleine nicht aus, das Holz auf Dauer vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen. Wird das Holz des Blockhauses nicht zusätzlich geschützt, kann es sehr schnell zu Fäulnis und Schimmelbildung kommen!

Mechanische Holzschutztechniken

Für den Holzschutz stehen heutzutage viele unterschiedliche Möglichkeiten zu Verfügung. Man unterscheidet hierbei grundlegend zwischen den mechanischen und den chemischen Holzschutztechniken. Der mechanische Holzschutz wird von den Herstellern der Fertigbausätze schon bei der Vorbereitung des Bauholzes durchgeführt. Beispielsweise werden die gut ausgetrockneten und danach frisch zugesägte Holzbalken für die Außenwände in Spezialmaschinen hohem Druck oder für kurze Zeit großer Hitze ausgeliefert, was das Holz sehr gut versiegelt.

Chemische Holzschutztechniken

Der chemische Holzschutz wird in der Regel erst nach der vollständigen Errichtung des Blockhauses durchgeführt. Hierbei wird das Holz der Außenwände mit natürlichen oder auch chemischen Stoffen behandelt und versiegelt. Für die chemischen Holzschutzmaßnahmen stehen heutzutage sehr viele unterschiedliche Mittel zur Verfügung. Beispielsweise kann das Holz eines Blockhauses sehr gut mit Leinöl vor den Witterungseinflüssen geschützt werden. Auch finden sich im Fachhandel zahlreiche Mittel, welche sowohl Außenanstrich, als auch Holzschutzmittel in einem Produkt vereinen. Ein sehr schönes Beispiel hierfür stellt der typisch rote Außenanstrich eines Schwedenhauses dar.